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"Planetary Health" und die Bedingungen des Gedeihens.

Im Mai dieses Jahres veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft gemeinsam mit den Midwives for Future ein Poster unter dem Titel Planetary Health in Midwifery. Kurz zuvor erschien zudem das Buch Klimasensible Hebammenpraxis – Beiträge aus der Planetary Health Perspektive. Über beide Veröffentlichungen habe ich mich sehr gefreut. Sie zeigen, dass ein Konzept, das ursprünglich aus den Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften stammt, zunehmend auch innerhalb der Hebammenwissenschaft aufgegriffen wird.

In den bisherigen Beiträgen stehen verständlicherweise vor allem konkrete ökologische Herausforderungen im Mittelpunkt: die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels, Hitzebelastungen während Schwangerschaft und Geburt, nachhaltiger Ressourceneinsatz, Abfallvermeidung oder die ökologische Bilanz geburtshilflicher Versorgung. Diese Fragen sind wichtig. Sie erweitern den Blick über die unmittelbare Versorgung hinaus und machen sichtbar, dass auch Hebammen Teil größerer ökologischer Zusammenhänge sind.

Gleichzeitig scheint mir Planetary Health auf Zusammenhänge hinzuweisen, die über die Betrachtung ökologischer Folgen hinausgehen. Eine dieser Spuren begleitet mich seit vielen Jahren. Immer wieder bin ich auf den Zusammenhang von Gesundheit und Nachhaltigkeit zurückgekommen. Nicht nur dort, wo Umweltveränderungen krank machen oder Gesundheit beeinträchtigen, sondern grundsätzlicher: Unter welchen Voraussetzungen können Leben und Gesundheit überhaupt gedeihen?

Vor vielen Jahren versuchte ich, dieses Anliegen in die Nachhaltigkeitsdebatte einzubringen. In einem Schreiben an den Geschäftsführer des Rates für Nachhaltige Entwicklung sprach ich die Verbindung von Nachhaltigkeit und Gesundheit an. Die Antwort war freundlich, aber eindeutig: Gesundheit spielte dort damals kaum eine Rolle, und weshalb ausgerechnet die Hebammenpraxis ein geeigneter Ausgangspunkt für solche Überlegungen sein sollte, erschloss sich meinem Gesprächspartner nicht. Für mich war dies ein Hinweis darauf, dass für diesen Gedanken noch wenig Resonanzraum vorhanden war. Das Nachdenken darüber endete deshalb nicht. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass ihm damals noch der Boden fehlte, auf dem er sich weiterentwickeln konnte.

Umso bemerkenswerter war für mich eine Erfahrung vor kurzem. In einem Gespräch mit einem Wissenschaftler aus der Nachhaltigkeitsforschung sprach ich denselben Zusammenhang erneut an. Diesmal begegnete mir keine Irritation, sondern unmittelbares Interesse. Der Zusammenhang von Gesundheit und Nachhaltigkeit, so seine Einschätzung, sei wissenschaftlich durchaus bedeutsam, aber bislang noch keineswegs systematisch durchdacht. Zum ersten Mal hatte ich den Eindruck, dass ich mit diesem Gedanken auf Resonanz stoße. Nicht, weil sich inzwischen eine Antwort gefunden hätte, sondern weil sichtbar wurde, dass sich ein Denkraum öffnet, in dem solche Zusammenhänge heute anders betrachtet werden können als noch vor fünfzehn Jahren.

Die dabei aufscheinende Perspektive hat mich unmittelbar an Erfahrungen erinnert, die mich seit vielen Jahren in der Geburtshilfe beschäftigen. Wer Geburtsverläufe beurteilen will, kann sich nicht auf den gegenwärtigen Zustand beschränken. Besonders in der außerklinischen Geburtshilfe gehört es zu den wesentlichen Aufgaben, nicht nur wahrzunehmen, was gerade geschieht, sondern auch einzuschätzen, wohin sich ein Verlauf wahrscheinlich entwickeln wird. Eine solche Einschätzung setzt jedoch voraus, dass man versteht, wie die aktuelle Situation entstanden ist.

Mit zunehmender Erfahrung wurde mir deutlich, dass die Frage nach der wahrscheinlichen Zukunft eines Geburtsverlaufs und die Frage nach seinem Gewordensein untrennbar zusammengehören. Wer verstehen möchte, welche Richtung ein Geschehen nehmen könnte, muss sich mit den Bedingungen beschäftigen, aus denen es hervorgegangen ist. Je genauer diese Bedingungen verstanden werden, desto größer wird der Handlungsspielraum. Je weiter sich eine Entwicklung bereits verfestigt hat, desto schwieriger wird es, ihre Richtung noch zu beeinflussen.

Viele dieser Einsichten entstanden damals nicht in Form ausgearbeiteter Gedanken. Während meiner praktischen Tätigkeit blieb kaum Zeit, ihre Bedeutung grundsätzlicher zu durchdenken. Die Erfahrungen sammelten sich zunächst an. Sie gingen in meine Wahrnehmung ein, beeinflussten Entscheidungen und prägten meine Art, auf Geburtsverläufe zu schauen. Vor allem aber begegneten mir bestimmte Muster immer wieder.

Erst mit größerem zeitlichem Abstand begann ich, diesen Erfahrungen denkend nachzugehen. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, dass sich hinter vielen konkreten Situationen grundlegendere Fragen verbergen. Immer häufiger richtete sich meine Aufmerksamkeit auf die Bedingungen, unter denen sich lebendige Prozesse entfalten, stabilisieren, verändern oder aus ihrem Gleichgewicht geraten können.

In diesem Zusammenhang fiel mir auf, dass Interventionen auf sehr unterschiedlichen Ebenen ansetzen können. Manche ersetzen eine Funktion, die nicht mehr ausreichend wirksam ist. Andere unterstützen bereits vorhandene Regulationsmechanismen. Wieder andere stellen Bedingungen wieder her, unter denen ein System seine eigene Dynamik erneut entfalten kann.

Je näher man den Bedingungen begegnet, aus denen ein Problem hervorgegangen ist, desto häufiger besteht die Möglichkeit, dass sich ein lebendiges System wieder selbst regulieren kann. Je weiter sich eine Entwicklung davon entfernt hat, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass Funktionen teilweise ersetzt werden müssen.

In der Geburtshilfe bedeutet dies oft, nicht einen physiologischen Prozess zu ersetzen, sondern Bedingungen wiederherzustellen, unter denen er seine eigene Regulationsfähigkeit erneut entfalten kann. Die entscheidende Frage lautet dann nicht: Welche Intervention löst das Problem? Sondern: Welche Voraussetzungen braucht dieses System, damit es seine eigene Dynamik wieder aufnehmen kann?

Vielleicht lohnt es sich, dieselbe Frage auch auf andere Bereiche anzuwenden.

Wenn wir über ökologische Krisen, gesellschaftliche Polarisierung oder gesundheitliche Entwicklungen nachdenken, beschäftigen wir uns häufig mit manifest gewordenen Zuständen. Deutlich seltener fragen wir nach den Bedingungen, aus denen diese Zustände hervorgegangen sind. Dabei könnte gerade dort ein wesentlicher Teil unseres Handlungsspielraums liegen.

Denn menschliches Handeln entsteht nicht allein aus Wissen. Menschen handeln auf der Grundlage dessen, was sie für bedeutsam halten. Sie orientieren sich an Vorstellungen darüber, was ein gutes Leben ausmacht, welche Beziehungen wichtig sind, worauf Aufmerksamkeit gerichtet werden sollte und welchen Platz sie selbst in der Welt einnehmen. Solche Vorstellungen entstehen nicht im luftleeren Raum. Menschen wachsen in kulturelle Wirklichkeiten hinein. Lange bevor wir beginnen, selbstständig über die Welt nachzudenken, begegnen uns Geschichten, Bilder und Deutungen, die uns erklären, wer wir sind, woher wir kommen und wie die Welt beschaffen ist. Sie prägen unsere Wahrnehmung oft so selbstverständlich, dass wir sie kaum noch bemerken.

Besonders sichtbar wird dies in Schöpfungsmythen. Dabei interessiert mich weniger die Frage, ob ein Schöpfungsmythos historisch wahr ist. Interessanter erscheint mir, welche Orientierung er vermittelt und worauf er die Aufmerksamkeit lenkt.

Im biblischen Schöpfungsbericht richtet sich die Aufmerksamkeit auf Verbot, Erkenntnis, Übertretung und deren Folgen. Auf den Wunsch nach Erkenntnis folgen Vertreibung, Mühsal, Herrschaft und schließlich die Geschichte von Kain und Abel. Die erste Erzählung der Menschheit außerhalb des Paradieses endet im Brudermord. Die Aufmerksamkeit richtet sich damit früh auf Trennung, Konflikt, Konkurrenz, Gewalt und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen. Die Welt erscheint als ein Ort, in dem Freiheit, Erkenntnis und menschliches Handeln untrennbar mit Leid, Verlust und Zerstörung verbunden sind.

Ganz anders begegnete mir dies in einer Schöpfungserzählung der Haudenosaunee, einer indigenen Konföderation im Nordosten Nordamerikas, die früher meist als Irokesen bezeichnet wurde. In einer ihrer bekannten Ursprungsgeschichten fällt Sky Woman aus der Himmelswelt. Vögel tragen sie, die Tiere bemühen sich gemeinsam darum, ihr einen Ort zum Leben zu schaffen, und auf dem Rücken einer Schildkröte entsteht schließlich neues Land. Daher wird Nordamerika in vielen indigenen Traditionen auch als Turtle Island bezeichnet.

Die Aufmerksamkeit richtet sich hier auf andere Zusammenhänge. Die Welt entsteht durch Zusammenarbeit. Menschen, Tiere und Erde erscheinen als Beteiligte eines gemeinsamen Geschehens. Leben entsteht nicht aus Konkurrenz, sondern aus Kooperation. Nicht Trennung, sondern Verbundenheit steht im Mittelpunkt. Die Erzählung verweist auf Gegenseitigkeit, Fürsorge und die Einsicht, dass Leben aus Beziehungen hervorgeht und durch Beziehungen erhalten bleibt.

Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, den einen Mythos gegen den anderen auszuspielen. Interessanter erscheint mir, welche Formen der Aufmerksamkeit sie fördern. Geschichten vermitteln nicht nur Erklärungen über Herkunft. Sie lenken den Blick auf bestimmte Zusammenhänge und prägen damit, oft unbemerkt, die Art und Weise, wie Menschen ihre Beziehung zur Welt verstehen.

Daraus ergeben sich weiterführende Überlegungen: Welche Aspekte menschlicher Wirklichkeit rücken durch Ursprungserzählungen dauerhaft in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit? Welche kulturellen Aufmerksamkeitsmuster werden durch unterschiedliche Geschichten gestärkt? Welche Vorstellungen vom Menschen, von Natur, von Gemeinschaft und von einem guten Leben nähren sie? Und welche Folgen hat es, wenn bestimmte Motive über Generationen hinweg immer wieder erzählt werden, während andere in den Hintergrund treten?

Ein Beispiel, an das ich in diesem Zusammenhang häufig denken muss, sind die Kogi in Kolumbien. Was mich an ihnen interessiert, ist weniger ihre Kosmologie als die Aufmerksamkeitspraxis, die aus ihr hervorgeht. Die Kogi gehen davon aus, dass allem Wirklichen zunächst Aluna vorausgeht, ein Bereich der Gedanken, Möglichkeiten und Ordnungen. Die sichtbare Welt entsteht nicht unabhängig davon, sondern geht aus ihr hervor. Die Erde verstehen sie als die Mutter, als den lebendigen Zusammenhang, der Leben hervorbringt, nährt und erhält.

Spannend finde ich dabei vor allem, dass diese Vorstellungen nicht als abstrakte Erklärungen des Ursprungs verstanden werden, sondern praktische Folgen für das tägliche Handeln haben. Vor wichtigen Entscheidungen wird gefragt, ob ein Vorhaben mit den Bedingungen im Einklang steht, die Leben ermöglichen.

Aus dieser Perspektive lassen sich die Folgen einer Handlung nicht sauber voneinander trennen. Was Beziehungen zwischen Menschen beeinträchtigt, betrifft zugleich das größere Gefüge, in das sie eingebunden sind. Was der Erde schadet, wirkt auf Gemeinschaften zurück. Was Gemeinschaften zerstört, berührt auch die Bedingungen, unter denen Leben gedeihen kann. Alles erscheint als Teil eines zusammenhängenden Ganzen. Die Aufmerksamkeit richtet sich deshalb fortwährend auf die Frage, wie dieses Beziehungsgewebe erhalten, gestärkt und gepflegt werden kann.

Für mich liegt der Wert solcher Perspektiven nicht darin, sie zu idealisieren oder übernehmen zu wollen. Interessant erscheint mir vielmehr, was sie sichtbar machen. Sie erinnern daran, dass Menschen ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Fragen richten können und dass die Art dieser Aufmerksamkeit Folgen für ihr Handeln hat.

Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ursprungserzählungen macht zugleich auf etwas anderes aufmerksam. Menschen wachsen in Geschichten, Bilder und Vorstellungen hinein, lange bevor sie beginnen, diese bewusst zu hinterfragen. Sie übernehmen Deutungen der Welt, Sichtweisen und Wertvorstellungen, die ihnen zunächst selbstverständlich erscheinen.

Gerade darin liegt jedoch auch eine besondere Möglichkeit. Menschen können sich ihrer eigenen Prägungen bewusst werden. Sie können wahrnehmen, welche Geschichten sie geprägt haben, welche Vorstellungen ihre Aufmerksamkeit lenken und welche Annahmen ihrem Denken zugrunde liegen. Sie können unterschiedliche Perspektiven miteinander vergleichen und sich bewusst zu ihnen in Beziehung setzen.

Für mich liegt darin eine besondere Form menschlicher Freiheit. Nicht in der Abwesenheit von Voraussetzungen, sondern im zunehmenden Bewusstsein für die Voraussetzungen, aus denen heraus wir denken und handeln. Freiheit entsteht nicht außerhalb kultureller Prägungen. Sie entsteht dort, wo Menschen beginnen, ihre Prägungen wahrzunehmen, zu reflektieren und Verantwortung für ihre Ausrichtung zu übernehmen.

Erkenntnis erhält aus dieser Perspektive eine besondere Bedeutung. Sie ermöglicht nicht nur ein tieferes Verständnis der Welt. Sie eröffnet die Möglichkeit, sich bewusst zu dem zu verhalten, was uns geprägt hat. Gerade darin liegt die Freiheit, Aufmerksamkeit nicht allein von Gewohnheiten, Traditionen oder kulturellen Selbstverständlichkeiten bestimmen zu lassen, sondern selbst mitzugestalten, welche Vorstellungen wir nähren und welcher Richtung wir folgen möchten.

Eine alte Geschichte bringt diesen Gedanken in ein einfaches Bild. Ein Großvater erzählt seinem Enkel von zwei Wölfen, die im Inneren jedes Menschen miteinander ringen. Der eine steht für Haltungen, die Beziehungen zerstören. Der andere für Haltungen, die Beziehungen stärken. Auf die Frage des Enkels, welcher Wolf gewinnen werde, antwortet der Großvater: derjenige, den du fütterst.

Für mich verweist die Geschichte auf etwas sehr Grundsätzliches. Was wir nähren, wird stärker. Worauf wir unseren Blick richten, gewinnt Einfluss. Vorstellungen, denen wir fortwährend Aufmerksamkeit schenken, prägen zunehmend unsere Wahrnehmung und unser Handeln. Aufmerksamkeit besitzt gestaltende Kraft.

Vielleicht gilt Ähnliches nicht nur für einzelne Menschen, sondern auch für Gesellschaften. Die Frage lautet dann nicht allein, welche Technologien wir entwickeln oder welche politischen Maßnahmen wir ergreifen. Sie lautet ebenso, welche Vorstellungen vom Menschen, von Gesundheit, von Natur und von einem guten Leben wir stärken.

An dieser Stelle schließt sich für mich der Kreis zur Hebammenarbeit und zu Planetary Health.

Hebammen begleiten Menschen in einer Lebensphase, in der viele Selbstverständlichkeiten neu betrachtet werden. Beziehungen verändern sich, Prioritäten verschieben sich, Gewohnheiten werden hinterfragt und Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Gleichzeitig entsteht ein neuer Mensch, dessen Entwicklung von Beginn an in biologische, soziale und kulturelle Zusammenhänge eingebettet ist.

Wer Menschen in dieser Zeit begleitet, erlebt deshalb nicht nur die Entstehung eines Kindes. Häufig entsteht zugleich eine neue Offenheit für grundlegende Fragen. Welche Bedingungen braucht Leben, um zu gedeihen? Welche Beziehungen tragen Gesundheit? Was möchte ich weitergeben? Woran möchte ich mein Handeln ausrichten?

Vielleicht liegt genau hier eine besondere Verbindung zwischen Hebammenarbeit und Planetary Health. Beide beschäftigen sich letztlich mit den Bedingungen, unter denen Leben gedeihen kann. Beide richten den Blick auf Zusammenhänge und Beziehungen. Beide fragen nicht nur nach sichtbaren Ergebnissen, sondern nach den Voraussetzungen, aus denen diese Ergebnisse hervorgehen.

Aus dieser Perspektive erhält die Frage nach unseren Ursprüngen eine sehr praktische Bedeutung. Sie richtet sich nicht auf die Vergangenheit um ihrer selbst willen. Sie richtet sich auf die Bedingungen, aus denen Gegenwart hervorgeht und Zukunft entsteht. Je näher wir diesen Bedingungen kommen, desto größer wird unser Verständnis für die Zusammenhänge, die ein Geschehen hervorbringen, und desto größer bleibt die Möglichkeit, seine Richtung zu beeinflussen.

Planetary Health hat begonnen, den Blick auf die Verbundenheit von menschlicher Gesundheit und den ökologischen Grundlagen des Lebens zu richten. Vielleicht besteht der nächste Schritt darin, auch jene kulturellen Vorstellungen stärker zu betrachten, aus denen unser Verhältnis zu diesen Zusammenhängen hervorgeht. Denn die Zukunft entscheidet sich nicht erst dort, wo gehandelt wird. Sie beginnt bereits dort, wo Menschen ihre Aufmerksamkeit ausrichten, Bedeutung zuschreiben und Vorstellungen davon entwickeln, was Leben ist und unter welchen Bedingungen es gedeihen kann.

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